Blaskapelle MAKOS

1981 -2011

MarkusSchoenthaller

Markus Schönthaller wurde am 18. Jänner 1974 in Neunkirchen (NÖ) geboren.

Seine Kindheit und Schulzeit verbrachte er in Puchberg am Schneeberg. Das 9. Schuljahr besuchte er die landwirtschafliche Fachschule in Warth. Danach absolvierte er eine Lehre als Maschinenschlosser und Betriebselektriker.

Seinen ersten musikalischen Kontakt hatte er im Alter von 8 Jahren. Bei Musikschullehrerin Inge Klieber begann er Akkordeonunterricht zu nehmen. Den ersten Kontakt mit einem Blechblasinstrument verdankt er seinem damaligen Mathematik und Musiklehrer Heinz Schemitz.

Ab 1986 begann er systematisch Unterricht zu nehmen. Im Jahr 1988 erfolgte ein Wechsel in die Musikschule Neunkirchen zu Musiklehrer Leopold Ramser. Auf dessen Vorschlag folgte ein Wechsel auf Posaune mit einer weiteren Betreuung von Andreas Brenner. Auf Grund eines ausgezeichneten Lernerfolges wurde er im Jahre 1993 zum Wettbewerb "Jugend musiziert" nominiert. Als Ladessieger wurde er im Herbst 1993 zum Bundeswettbewerb eingeladen und erreichte den zweiten Platz.

Anschlißender Präsenzdienst führte ihn ab Jänner 1994 zur Gardemusik Wien. Zur gleichen Zeit begann er das Studium am Konservatorium der Stadt Wien in der Klasse Prof. Georg Rühl, das im Jahre 2001 abgeschlossen wurde. Während der Studienzeit konnten wertvolle Erfahrungen in einigen renomierten Orchestern wie Akademisches Symphonieorchester Wien, Stadttheater Baden u.a. gesammelt werden.

Seit 1987 ist er Mitglied der Trachtenkapelle Puchberg am Schneeberg tätig. Die ersten Erfahrungen mit böhmisch-mährischer Blasmusik konnten in der Standerlpartie gesammelt werden, die von einigen Mitgliedern der Trachtenkapelle im Jahre 1995 gegründet wurde.

Seit 2001 ist er Mitglied der Makos-Crew. Er folgte Helmut Lang, der als Gründungsmitglied der Blaskapelle Makos 20 Jahre lang hervorragende musikalische Leistungen erbrachte und sein Vorbild darstellt.

Ein Musiker will ein Zimmer mieten, aber die Vermieterin lehnte bei der Berufsangabe gleich ab:
"Ich hatte schon einmal einen wie Sie. Zuerst war er sehr beethövlich, doch schnell wurde er mozärtlich zu meiner Tochter, brachte ihr einen Strauss mit, nahm sie beim Händel und führte sie mit Liszt über den Bach in die Haydn. Dann wurde er Reger und sagte: 'Frisch gewagnert ist halb gewonnen.' Er konnte sich nicht brahmsen und jetzt haben wir einen Mendelssohn und wissen nicht wo Hindemith."